Berufliche Qualifizierung von Menschen mit Beeinträchtigung am 11. Juli

“Wichtig ist, was jemand kann – und nicht wo, aber wie es gelernt wurde”
dqr

Der DQR für lebenslanges Lernen und die berufliche Qualifizierung von Menschen mit Beeinträchtigung

am 11.7.2015 findet für Interessierte eine Fachtagung für Eltern, Fachkräfte, Arbeitgebende und Interessierte im Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e.V., (ZsL) statt.

Rheinallee 79 – 81, 55118 Mainz
Dauer: 11.00 – 15.00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Gerd Grampp
Professor für Theorie und Praxis der Rehabilitation,
Fachhochschule Jena, Fachbereich Sozialwesen

Um Anmeldung bis 5.7. wird gebeten
kontakt@gemeinsamleben-mainz.de

5. Mai 2015 – Europäischer Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen

Trotz Schulgesetznovelle:

Auch Rheinland-Pfalz hat die Weichen hin zu einem inklusiven Schulsystem noch nicht gestellt!

 

Seit sechs Jahren ist die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland in Kraft und nun fand in Genf die erste Staatenprüfung des zuständigen Fachausschusses statt. Die Vertreter der deutschen Regierung betonten die Veränderungen in vielen Schulgesetzen, die Artikel 24 der Konvention Rechnung tragen und ein inklusives Bildungssystem garantieren sollen. Die Empfehlungen des Fachausschusses sind in ihrer Klarheit eindeutig. So lautet der Ratschlag im Hinblick auf das Bildungssystem: „Scale down segregated schools to facilitate inclusion“

Als Vereinigung von Eltern, die für ihre Kinder mit Behinderung ein inklusives Bildungssystem wünschen, können wir diese Position nur unterstützen. Wir erleben, wie schwierig es immer noch ist, Kinder mit Behinderung inklusive Bildung zukommen zu lassen und welche Probleme das Nebeneinander von Regelschule und Förderschulsystem verursacht.

 

Erklärung zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen 2015 in Leichter Sprache

Erklärung zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen 2015

 

Erklärung zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen

Wie jedes Jahr haben wir in einer Erklärung anlässlich des europäischen Protesttages einen Bereich der Inklusion herausgegriffen, wo es unserer Ansicht nach besonders hakt.
In den letzten Jahren beschäftigten wir uns mit der LehrerInnenbildung, mit Inklusion in Zeiten der Schuldenbremse und mit Schulfragen.

Dieses Jahr gingen wir das Thema grundsätzlicher an und gaben unserer Verärgerung über den inflationären Gebrauch des Begriffs Inklusion Ausdruck, der mittlerweile für fast alles Verwendung findet und inhaltsleer und beliebig wird.
Da zur Zeit auch das neue Schulgesetz im Ausschuss des Landtags behandelt wurde, mochten wir uns natürlich auch dazu äußern und haben neben unserer eigenen Stellungnahme zum Schulgesetz auch den Mainzer Aufruf unterzeichnet und uns damit einem Bündnis von Eine Schule für alle, GEW, LSV und vielen anderen angeschlossen.

Hier der Link: Erklärung zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen

 

WDR – Menschen hautnah – Jan tanzt aus der Reihe

Am Donnerstag, 10. April 2014, 22.30 Uhr läuft im  WDR in der Reihe „Menschen hautnah“ der Film “Jan tanzt aus der Reihe”

Jan ist 20 Jahre alt und aufgrund einer genetischen Störung geistig stark beeinträchtigt, sprachlich eingeschränkt und hyperaktiv. Den für ihn vorgesehenen Weg – nämlich in einer Behindertenwerkstätte arbeiten- will er nicht gehen. Er will im Altenpflegeheim arbeiten. Verschiedene Praktika bestärken ihn. Seine Chefin sagt: Jan reißt Mauern ein – weil er seine Gefühle und seine Herzlichkeit so offen zeigt.“

Einen Flyer dazu findet Ihr hier: Einladung Jan

Als Hinweis sei erlaubt zu erwähnen, dass Jan der Sohn von Monika Kultschak, der Vorsitzenden von Gemeinsam Leben Mainz, ist.

 

Stellungnahme der LAG Rheinland-Pfalz zur geplanten Schulgesetzänderung

Stellungnahme der LAG Rheinland-Pfalz zur geplanten Schulgesetzänderung in Rheinland-Pfalz

Die Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen hat folgende Stellungnahme veröffentlicht.

Inklusion im Kindergarten: ein Beispiel

In einem Zeit-Artikel beschreibt eine Mutter ihre Erfahrung mit Inklusion im Kindergarten.

Der Artikel ist sehr bewegend: Inklusion: Sie kann lächeln | ZEIT ONLINE

Fortbildung: Schulische Inklusion in Theorie und Praxis mit Prof. Dr. Hans Wocken

Einer der Vordenker der Inklusion gibt gemeinsam mit GLGL-Mainz eine Fortbildung. Einzelheiten im Link:

Schulische Inklusion in Theorie und Praxis mit Prof. Dr. Hans Wocken | gemeinsam leben – gemeinsam lernen e.V. Mainz

Aktuelle Liste der Schwerpunktschulen in Rheinland-Pfalz (2013/2014)

Unter dem Reiter “Information->Schwerpunktschulen” finden Sie die aktuelle Liste der Schwerpunktschulen in Rheinland-Pfalz.

Erklärung der LAG Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V. zum 5. Mai

[Um die Stellungnahme angezeigt zu bekommen, klicken Sie auf die Artikelüberschrift.]

Stellungnahme zum Europäischer Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen:

Der Ministerratsbeschluss zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention – ein Pakt für Inklusion?

 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, Unterstützer und Interessierte,

die UN-Konvention erfordert die Umgestaltung unseres Bildungssystems hin zu einer inklusiv ausgerichteten Schule. Der Ministerrat von Rheinland-Pfalz hat sich Anfang des Jahres Ziele in dieser Richtung gesteckt.  Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2013 hat die Landesarbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V. beiliegende Stellungnahme zum gegenwärtigen Stand der Inklusion in unserem Bundesland verfasst und bestehende Probleme und anstehende Aufgaben aufgezeigt.

Dabei möchten wir die Bemühungen der Landesregierung anerkennen und als Elternvereinigung unsere Erfahrungen beisteuern. In Vielem können wir die Landesregierung unterstützen, in anderen Bereichen nicht . Hier ist insbesondere das Nebeneinander von Schwerpunkt- und Förderschulsystem zu nennen.

Wichtig für die behinderten Menschen in unserem Land ist aber das klare Bekenntnis des Ministerrats zur Inklusion. Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, dass der von Frau Ministerin Ahnen angemahnte Bewusstseinswandel in unserem Land vorankommt. In diesem Sinne finden in unseren örtlichen Vereinen viele Aktionen rund um den 5.Mai statt. Beispielsweise wird in Ludwigshafen mit einem kleinen Fest die inklusive Wohngemeinschaft IGLU eingeweiht.

Beiliegend finden Sie unsere ausführliche Stellungnahme zu dieser Thematik und wir würden uns freuen, hierüber mit Ihnen in ein vertiefendes Gespräch zu kommen oder eine Rückmeldung von Ihnen zu erhalten. Sie erreichen uns per E-Mail über vorstand@gemeinsamleben-rheinlandpfalz.de.

Mit freundlichen Grüßen

Gez. Ralf Schniersmeier

(1.Vorsitzender)

Aufmerksamkeitsstudie zur Verbesserung des Lernerfolgs von Menschen mit Trisomie 21 in MAINZ

Das interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Hamburg unter Leitung von Prof. Dr. Zimpel, führt eine Aufmerksamkeitsstudie zur Verbesserung des Lernerfolgs von Menschen mit Trisomie 21 durch.

Menschen mit Trisomie 21 wird oft weniger zugetraut als sie können. Bildungschancen bleiben verwehrt. Warum überhaupt haben Menschen, die unter den Bedingungen einer Trisomie 21 leben Lernschwierigkeiten?

Mit verschiedenen neurowissenschaftlichen Methoden wird untersucht, wie sich Menschen mit einer Trisomie 21 geistig entwickeln. Die Untersuchungen belegen, dass sich Menschen mit Trisomie 21 Dinge anders erschließen als Menschen ohne diese genetische Abweichung.

Die vorhandenen Lehrmethoden berücksichtigen das bislang nur unzureichend und müssen überdacht werden.

Ziel dieser Untersuchungen ist ein besseres Verständnis der Lernschwierigkeiten von Menschen mit Trisomie 21. Gelänge dies, könnten Menschen mit Trisomie 21 ihre Potenziale besser entfalten und somit mehr von inklusiver Pädagogik profitieren und von ihrem Recht auf Partizipation gezielt Gebrauch machen.

Vom 30.08-01.09.2013 bietet das Team in der Praxis für Entwicklungspädagogik in Mainz (Kaiserstraße 21, 55116 Mainz) Untersuchungen im Rahmen der Trisomie 21-Studie an.

Prof. Dr. Zimpel wird außerdem am Freitag Abend einen Vortrag zum Thema “Bessere Bildungschancen für Menschen mit Trisomie 21” halten.
Interessenten können sich gerne anmelden bei:
Katharina Hoke, Institut für Behindertenpädagogik, Sedanstraße 19,
20146 Hamburg. Katharina.Hoke@uni-hamburg.de, 040 42838 3763.

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