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Aufmerksamkeitsstudie zur Verbesserung des Lernerfolgs von Menschen mit Trisomie 21 in MAINZ

Das interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Hamburg unter Leitung von Prof. Dr. Zimpel, führt eine Aufmerksamkeitsstudie zur Verbesserung des Lernerfolgs von Menschen mit Trisomie 21 durch.

Menschen mit Trisomie 21 wird oft weniger zugetraut als sie können. Bildungschancen bleiben verwehrt. Warum überhaupt haben Menschen, die unter den Bedingungen einer Trisomie 21 leben Lernschwierigkeiten?

Mit verschiedenen neurowissenschaftlichen Methoden wird untersucht, wie sich Menschen mit einer Trisomie 21 geistig entwickeln. Die Untersuchungen belegen, dass sich Menschen mit Trisomie 21 Dinge anders erschließen als Menschen ohne diese genetische Abweichung.

Die vorhandenen Lehrmethoden berücksichtigen das bislang nur unzureichend und müssen überdacht werden.

Ziel dieser Untersuchungen ist ein besseres Verständnis der Lernschwierigkeiten von Menschen mit Trisomie 21. Gelänge dies, könnten Menschen mit Trisomie 21 ihre Potenziale besser entfalten und somit mehr von inklusiver Pädagogik profitieren und von ihrem Recht auf Partizipation gezielt Gebrauch machen.

Vom 30.08-01.09.2013 bietet das Team in der Praxis für Entwicklungspädagogik in Mainz (Kaiserstraße 21, 55116 Mainz) Untersuchungen im Rahmen der Trisomie 21-Studie an.

Prof. Dr. Zimpel wird außerdem am Freitag Abend einen Vortrag zum Thema “Bessere Bildungschancen für Menschen mit Trisomie 21” halten.
Interessenten können sich gerne anmelden bei:
Katharina Hoke, Institut für Behindertenpädagogik, Sedanstraße 19,
20146 Hamburg. Katharina.Hoke@uni-hamburg.de, 040 42838 3763.

Dankeschön vom Hof Buconica

Das folgende Dankeschön erreichte uns:


Hof Buconica

Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren

Ulrike Geiß und Katrin Pfeffer

Außerhalb 61

55283 Nierstein 06133 – 507870

Nierstein, 8.11.2012

Sehr geehrte Spender,

wir bedanken uns noch einmal, auch im Namen unserer Klienten sehr herzlich für Ihre Unterstützung.

Auf unserem Hof bieten wir seit vielen Jahren heilpädagogisches Reiten und Voltigieren für behinderte und nichtbehinderte Menschen an. Besonders liegt uns das Zusammentreffen und gegenseitige Kennenlernen verschiedener Menschen am Herzen.

Mit den integrativen Projekttagen – ermöglicht durch Ihre Spende – konnten wir dazu mit dem Thema ‚ Einarbeitung unserer neuen Therapiepferde ‘ ganz besondere Highlights anbieten! Beim gemeinsamen Arbeiten mit den Pferden, dem Ausprobieren, Austauschen von Erfahrungen, gegenseitiger Hilfestellung und dem Lösen kniffliger Aufgaben hatten die behinderten und nichtbehinderten Teilnehmer viel Spaß. Gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen entwickelte sich ganz selbstverständlich im gemeinsamen Tun und wurde durch ein abschließendes Festessen noch vertieft.

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C. macht Minou mit dem Regenschirm vertraut.

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T. gewöhnt Mysla an Eimer. Das erfahrene Pferd Bonnie unterstützt durch Sicherheit gebende Nähe.

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…und jetzt gibt’s noch ein leckeres Essen!

Danke für die schönen Tage!!!!

Termine, Fachtagungen, Weiterbildungen

Unter Termine finden Sie diverse Veranstaltungen, wie z. B. die Fachtagung inklusive LehrerInnenbildung.

Dazu können Sie links auf Termine klicken oder rechts auf einen der fünf Termine, die demnächst stattfinden.

Leben wie Alle – mittendrin von Anfang an – Flashmob

Leben wie alle – mittendrin von Anfang an ist der Leitsatz der rheinland-pfälzischen Landesregierung für ihre Politik für und mit Menschen mit Behinderungen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Inklusion, also die gleichberechtigte Teilhabe und Selbstbestimmung.

Dazu gibt es in Mainz am 13. September 2012 um 11 Uhr auf dem Theaterplatz einen Flashmob.

 

Gesucht: Kinder mit Down-Syndrom die Keyboard lernen möchten.

Der Musikpädagoge Thomas Martin Klein (www.mpinet.de) sucht für eine Schülerin mit Down-Syndrom, die gerne Keyboardlehrerin werden möchte, Kinder mit Down-Syndrom als Schüler.

Die junge Frau soll die Kinder mit Down-Syndrom unterrichten. Herr Klein ist in den Stunden dabei und steht mit Rat und Tat zur Seite. Gesucht werden zwei oder drei Kinder mit Down-Syndrom im Alter von 10-12, die gerne Keyboard lernen wollen.

Weitere Informationen finden Sie im PDF:

Die Stiftung Leben pur

Auf der Webseite der Stiftung Leben pur finden sich einige interessante Informationen.

Besonders wird hier auf das Positionspapier “Inklusion an Schulen” in dem die Stiftung die grundsätzlichen Bedingungen für Inklusion sehr gut verdichtet darlegt.

Die Stiftung hat einige prominente Botschafter.

Integratives Projekt „Grenzgänger“ zwischen Otto-Schott-Gymnasium und Peter-Jordan-Schule

Die Scheu im Umgang mit geistig behinderten Menschen zu verlieren – diese Erfahrung haben Schüler des Otto-Schott-Gymnasiums Mainz-Gonsenheim gemacht.

In einem Projekt lernten, lachten und malten sie eine Woche lang gemeinsam mit behinderten Schülern. 15 Gymnasiasten aus den Stufen 5 bis 12 waren beteiligt, genauso wie 14 Schüler mit verschiedenen Beeinträchtigungen der benachbarten Peter-Jordan-Schule.

Unter dem Titel „Grenzgänger“ sollten die Kinder und Jugendlichen – bisher einander nur als „Zaungäste“ bekannt – zu „Grenzgängern“ werden und für wenige Tage in die fremde Lern- und Lebenswelt geistig behinderter Kinder hineinschlüpfen. Bei den Lehrerinnen der Peter-Jordan-Schule stieß die Idee schnell auf Begeisterung. Wenn schon nicht die im Grunde politisch gewollte Integration oder Inklusion, so doch wenigstens Interaktion; sind die Grenzen auch noch da, wollen wir doch nicht daran stehen bleiben!

Die Idee zu dem Projekt kam Lehrer Alexander Schimmel im Religionsunterricht. Die Gruppe besprach die Frage, ob man eine Schwangerschaft im Fall eines zu erwartenden behinderten Kindes abbrechen würde. Nur wenige Schüler der 9. Klasse konnten sich überhaupt eine Vorstellung vom Glück und Gelingen eines Lebens von und mit behinderten Menschen machen.

Schimmel lud deswegen eine Kollegin der Peter-Jordan-Schule ein. Sie berichtete vom Leben und Lernen der Schüler. Die Schilderungen stießen bei den OSG-Schülern auf großes Interesse und die Hälfte der Lerngruppe wollte in der Schule gar ein Praktikum bzw. eine Hospitation machen, um die unbekannte Welt kennen zu lernen.

Doch zunächst stellten Schimmel und Schulsozialpädagogin Claudia Thiede ein Projekt im Rahmen der Projektwoche auf die Beine: In der Pfingstwoche besuchten die OSG-Schüler den Unterricht der Peter-Jordan-Schule, aßen gemeinsam, sangen im Chor, machten Sport und einen Ausflug zum Schloss Freudenberg nach Wiesbaden.

Darüber hinaus wurde ein Theaterworkshop mit dem Regisseur und Schauspieler Armin Nufer (Theaterensemble „Franz das Theater“) angeboten, in einer „Malinteraktion“ probierten sie die Paint-Drip-Methode nach Jackson Pollock aus.

Die Schüler erlebten die an Eindrücken und Herausforderungen reichen und durchaus auch anstrengenden Tage als lohnend. Die Direktheit, mit der viele Peter-Jordan-Schüler ihre Gefühle zeigten, überraschte die Gymnasiasten und machte sie nachdenklich: Ob man ohne die Sorge um die Reaktion der anderen nicht glücklicher sei?, fragten sich viele OSG-Schüler.

Auch fiel ihnen der ausgeprägte Gemeinschaftssinn der Schüler auf – nicht Leistungsdruck und Konkurrenz bestimmen hier das Miteinander, sondern Spaß, Mitgefühl und Zeit füreinander.

Für Schimmel und Thiede war das Projekt eine ermutigende Erfahrung. „Es war beeindruckend zu sehen, wie unkompliziert und herzlich – trotz aller Schwierigkeiten, etwa in der Verständigung – die Atmosphäre und der Umgang miteinander war“, so Schimmel.

Finanziell wurde das Projekt durch „gemeinsam lernen – gemeinsam leben Mainz e.V.“ unterstützt, der im Rahmen seines Programms „kids for kids“ die Ausgaben für den Ausflug und die Kreativveranstaltungen im knapp vierstelligen Bereich voll übernahm.

Für die Schulen bleibt jetzt die Suche nach organisatorischen Möglichkeiten, um die Zusammenarbeit fortzusetzen. Die Frage „Mogen kommst du?“, die den GyGos häufig gestellt wurde, musste am letzten Projekttag schließlich verneint werden. Das Bedauern hierüber und die Lust, ein weiteres Mal „Grenzgänger“ zu sein, ermutigen aber zu weiteren Bemühungen.

Film “Berg Fidel – Eine Schule für Alle”

Am 13. September läuft in einigen Schulen der Film “Berg Fidel – Eine Schule für Alle” von Hella Wenders.

Der Dokumentarfilm handelt von vier Kindern der inklusiven Grundschule “Berg Fidel” in Münster.

Die genauen Aufführungstermine finden sich hier

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert klare Zielsetzung bei Inklusion

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert in einer Presseerklärung die Landesregierung auf, Inklusion an den Bildungseinrichtungen und insbesondere an den Schulen in Rheinland-Pfalz zügig umzusetzen.

Die vollständige Erklärung sehen Sie in hier (Artikel anklicken)

Das Buch “Ungehindert Kind – Kinderrechte und Behinderung” der BAG GLGL ist erschienen

die BAG Gemeinsam leben – gemeinsam lernen e.V. gibt das Buch “Ungehindert Kind – Kinderrechte und Behinderung”  heraus.

Das Buch ist direkt beim Verlag bestellbar.

Inhaltsbeschreibung:
 
Kindern mit Behinderungen weist unsere Gesellschaft häufig Orte zu, die sie sich nicht ausgesucht haben und die sie von Gleichaltrigen absondern. Das verstößt gegen ihre Rechte als behinderter Mensch, vor allem aber gegen ihre Rechte als Kind.
 
In Beiträgen und Interviews beleuchtet dieses Praxis- und Lesebuch allgemeinverständlich die Debatte zur Umsetzung von Menschenrechten für Kinder mit Behinderungen. Dem stellt es die Erfahrungen der Betroffenen gegenüber und diskutiert neue, gemeinsame Ansätze, die eine positive Veränderung bewirken können.
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